Glossar · Winterdienst

Glättebekämpfung

Was ist Glättebekämpfung?

Glättebekämpfung ist der Oberbegriff für alle Maßnahmen, die eine Fläche bei Schnee und Eis sicher begehbar und befahrbar machen. Dazu gehört das mechanische Räumen mit dem Schneeschild ebenso wie das Streuen. Beides greift ineinander: Erst wird der Schnee weggeschoben, dann die verbleibende Glätte behandelt.

Unterschieden wird zwischen reaktiver und vorbeugender Glättebekämpfung. Reaktiv heißt, dass gearbeitet wird, wenn die Fläche bereits glatt ist. Vorbeugend heißt, dass gestreut wird, bevor Glätte entsteht, was den Zeitdruck aus der Nacht nimmt.

Vorbeugend arbeiten lässt sich vor allem mit Sole. Sie haftet besser als trockenes Salz und kann bis zu 24 Stunden vor dem Glättebeginn ausgebracht werden. Das gilt allerdings nur auf Flächen, auf denen auftauende Mittel überhaupt erlaubt sind.

Wo ein Streusalzverbot gilt, bleibt es beim Abstumpfen mit Splitt oder Sand. Die Fläche wird dann griffig, aber nicht eisfrei, und nach jedem Neuschnee ist ein weiterer Durchgang nötig.